Die andere Seite

Einfach mal die Perspektive wechseln und dabei ganz neue Seiten entdecken.

Alles hat zwei Seiten, darum

freuen wir uns, dass Sie die Kehrseite von wyynot entdeckt haben. Denn warum sollte man immer nur das Offensichtliche sehen? Viel spannender ist es doch, die Dinge aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten und dabei Neues zu entdecken. Unsere „dunkle Seite“ finden Sie überall auf unserer Website. Sie müssen dafür stets nur den Y-Schalter umdrehen.

Doch jetzt: Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! 3 … 2 … 1 … das Spiel beginnt.

 

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Bewegung nach vorne

Es war einmal ein ganz normales Mädchen. Ihr Name war Karen. Sie liebte es zu zeichnen. Sie liebte es zu schreiben. Sie liebte es, Spiele zu erfinden. Sie liebte es, mit ihrem Kindergartenfreund Klaus die Miniatur-Dampfmaschinen zum Laufen zu bringen. Und sie liebte es, ihre drei jüngeren Brüder herumzukommandieren.

Als Karen älter wurde, stellte sich ihr die Frage, was sie denn mal werden wolle. Prilblumen-Sticker. Klementine. Die mit der Goldkante. Gard – schönes Haar ist dir gegeben. Und der Spinat mit dem Blubb. All das faszinierte sie auf eine unergründliche Art und Weise. Kunst war ihr Lieblingsfach. Ideen hatte sie stets viele. Und so kam es, dass sie das Naheliegende beschloss: ich will Werbung machen! In der Vor-Internet-Steinzeit gab es zwar noch nicht so viele verschiedene Berufe wie heute – aber wo man was studieren kann, um was zu werden, das zu erkennen war alles andere als leicht. Aber Karen ließ sich nicht unterkriegen. Werbung, das hat was mit Grafik Design zu tun und Grafik Designerin, das ist der Beruf, der zur Werbung führt. Pragmatisch wie sie war, verteilte sie ihre vielen Zeichnungen, die sie in den letzten Jahren gemalt hatte, auf drei Stapel, packte sie in drei Mappen und schickte je eine an die drei Hochschulen. Doch Karen hatte nicht mit dem bösen System gerechnet. Und dieses unsäglich böse System wollte nicht einfach nur schöne Zeichnungen sehen, sondern nur ganz bestimmte, die einem von ihnen definierten kreativen Konzept folgten. So versagte dieses böse System Karen den Zugang zum ersehnten Studium.

Wo andere sich in ihrem Gram ertränkt hätten, drehte Karen sich um und fand eine andere Tür. In Pforzheim, so hieß es, könne man Werbung studieren. Na, das ist ja noch viel besser, dachte sich die 18-Jährige und bewarb sich kurzerhand an der Hochschule. Schneller als sie verstand, wofür sie sich da eigentlich beworben hatte, war sie auch schon eingeschrieben. Mit Kunst hatte das alles nichts zu tun, musste sie feststellen. Aber mit Wirtschaft, mit Finanzen, mit Strategien und Kommunikation. Alles ganz schön langweiliges Zeug. Aber was Karen mal anfängt, das bringt sie auch zu Ende.

Doch von Langeweile alleine konnte sich ihr Geist nicht ernähren. Damit es ihr also nicht allzu öde wurde, bewarb sie sich bei einer Werbeagentur in Pforzheim und arbeitete während der letzten beiden Studiensemester knapp 20 Stunden pro Woche bereits als Junior-Konzeptionerin und Junior-Texterin. Und siehe da, Karen musste erkennen: vieles von dem trockenen Zeug, das sie da an der Hochschule für Wirtschaft gelernt hatte, half ihr bei ihrer Arbeit weiter. Mit Sicherheit gehörten die stumpfsinnig auswendig gelernten Formeln für die Analysis einer Variablen nicht dazu. Ebenso wenig jene für die Punktelastizität von y im Punkt x. Dafür aber die AIDA-Regel. Oder das Verständnis dafür, wie man Marken macht und Konzepte entwickelt.

Inzwischen sind rund 30 Jahre vergangen. Karen lernt auch heute immer noch dazu. Tag für Tag. Und sie weiß immer noch, was sie will: Werbung machen. Mit großer Begeisterung. Und unendlich viel Spaß. Mit dem einzigen Unterschied: sie will es nicht nur, sondern tut es auch.

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